Heute Nachmittag:
Der Kronprinz sitzt Buch lesend im Kinderzimmer, als ich mit dem Staubsauger komme.
Er: “Papa, mach nicht so laut, ich kann nichts hören!!”
Wohlgemerkt, er liest!
Archive for Mon 30 May 2011
Kindermund #1
My first time
Inspiriert durch Paul’s Blogeintrag hab ich mal versucht zu rekapitulieren, wann mein "erstes Mal" gewesen ist. Also nicht mein erster Einsatz (bin ja kein Rettungsdingsler
), sondern meine erste Reanimation, bzw. mein erster Toter.
Das muß damals in meiner Ausbildung gewesen sein, soviel weiß ich noch. Allerdings kann ich mich beim besten Willen nicht mehr der genauen Umstände, geschweige denn der Person entsinnen. Dafür ist es schon zu lange her (bald 20 Jahre) Ich weiß nur, daß seit dem unzählige Lebenslichter in meinen Diensten erloschen sind.
Nein, ich bin kein verkappter "Todesengel" von $_Stadt_in_Deutschland! Ich bin Intensivpfleger und das schon seit sehr vielen Jahren. Und im Laufe meiner "Karriere" habe ich zwangsläufig an vielen Reanimationen teilgenommen, die nun mal nicht immer auch erfolgreich waren. Das liegt in der Natur der Sache.
Ein Ereignis aus meiner Ausbildungszeit ist mir allerdings hängen geblieben. Ich war (iirc) im 2. Ausbildungsjahr und betreute eine schon sehr betagte alte Dame über geraume Zeit. Keine Ahnung, was der Guten fehlte, wie gesagt, schon lage her. Wir kamen sehr gut miteinander klar und sie freute sich auch immer, wenn ich im Dienst war. Mir ging es nicht anders. Ich mochte diese alte Dame einfach.
Eines schönen Sommertages dann, ich kam zum Dienst und die Dame war am Vortag im Spätdienst verstorben. Einfach so.
Mir hat das damals sehr zugesetzt, war die Dame soch sowas wie eine Freundin geworden. Ich hatte noch einige Zeit danach daran zu knabbern. Immer wieder kam mir die Frau in den Sinn. Hin und wieder hatte ich auch den Gedanken, ob der Job wirklich der Richtige für mich war.
Nun ja, irgendwann kam ich darüber hinweg. Aber ich hatte meiner Lektion gelernt.
Emotionen gehören zum Pflegeberuf dazu, wie die Butter aufs Brot. Allerdings darf man sich nicht von seinen Emotionen einnehmen lassen. Die Folgen können ungeahnt sein und es wäre nicht das erste Mal, daß eine Krankenschwester / ein Krankenpfleger nach einem solchen Ereignis den Hut nimmt.
Das soll jetzt kein Aufruf dazu sein, als emotionaler Eisblock in diesem Beruf zu arbeiten. Doch sollte man sich seiner Emotionen, die man in diese Arbeit einbringt, bewußt sein. Ich weiß auch, daß der Grat zwischen Emotionen und Abstumpfen sehr schmal ist und auch nicht von jedem begangen werden kann, dennoch sollte jeder, der diesen Beruf ausübt wenigstens darüber nachdenken.
Seit dem oben genannten Ereignis ist mir sowas nie wieder passiert und ich habe meinen Weg gefunden, meine Arbeit nicht "mit nach Hause zu nehmen".
Anyone else?
SwiftKey VIP Registrierung – Heute offen für alle!
Der Freitag ist zwar nicht mehr lange, dennoch will ich allen Android-Nutzern (die ich erreiche – also euch 2
) die Möglichkeit eröffnen, sich für einen SwiftKey VIP Zugang zu bewerben, um damit Zugang zur Beta-Testung zu bekommen. SwiftKey ist eine alternative Tastatur für Android-Smartphones mit vielen nützlichen Features.
Ich nutze die SwiftKey-Tastatur nun schon seit geraumer Zeit und will sie auf keinen Fall mehr missen!
Ein absolutes Killerfeature (für mich!) von SwiftKey ist, daß ich zur gleichen Zeit zwei verschiedene Sprachen nutzen kann und diese das interne Wörterbuch auch "on-the-fly" erkennt. Da ich nicht selten auch in Englisch schreibe, fand ich es mit anderen Tastaturen immer recht lästig, immer erst die Sprache umstellen zu müssen.
Desweiteren ist die "Prediction", also das Vorhersehen und Vorschlagen von Wörtern anhand der ersten eingegebenen Buchstaben, in meinen Augen, Beispiellos. Das Wörterbuch "lernt" kontinuierlich und selbstständig mit und kann sogar "ganze Sätze" vorschlagen (bzw. Anhand von schon mal geschriebenen Sätzen, diese Wort für Wort vorschlagen).

Ein weiteres nettes Feature ist das Löschen von ganzen Wörtern mit einem Fingerstreich. Trotz der sehr guten Vorhersage, kommt es doch immer wieder mal vor, daß ein Wort falsch geschrieben wurde, oder man einfach doch etwas anderes schrieben will. Ein Fingerstreichen über die Tastatur und das Wort ist gelöscht.
SwiftKey hat auch eine Spracherkennung, da ich diese Funktion allerdings (generell) nie nutze, kann ich über die Effektivität keine Angaben machen.
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Die SwiftKey-Macher arbeiten seit einiger Zeit an einer neuen, verbesserten Version. Und um diese auf Herz und Nieren zu testen, haben die Entwickler das VIP-System eingeführt. Ein Platform für Beta-Tester, die die neuesten Versionen von dort bekommen und im Gegenzug aber auch Fehler und Verbesserungen dort zurückmelden können. Anfangs noch offen für alle, ist es jetzt, um den Kreis der Tester nicht ausufern zu lassen, eine geschlossene Beta.
Heute wurde eine neue Betaversion "veröffentlicht" und die Entwickler haben sich entschlossen, den Kreis der Beta-Tester noch ein wenig zu erweitern und haben die Registrierung dafür für alle zugänglich gemacht. Allerdings nur heute, bis Mitternacht (pazifischer Zeit).
Also, wer Lust hat, kann sich auf hier mit dem Code #swiftkeyFRIDAY registrieren.
Disclaimer:
Achtung! Auch wenn die Software schon sehr stabil scheint, es ist eine Beta und es kann keine Verantwortung für eventuelle Schäden oder Datenverlust übernommen werden!
Ghosts from the past
Letzte Woche hatte ich, im Rahmen meiner Weiterbildung, einen Einsatz in einem anderen Krankenhaus, hier in Dresden. Eine Intensivstation. Nachdem ich den dortigen Kollegen endlich bewusst machen konnte, dass ich kein Hospitant vom Rettungsdienst bin (kommt da wohl häufiger vor und ist eher unbeliebt), sondern auch Intensivpfleger, durfte ich dann auch vom unbeteiligten Beobachter zum aktiven Mitarbeiter ubergehen.
Nun habe ich, nach über zehn Jahren Intensivzeit, seit bald drei Jahren nicht mehr in dieser Disziplin gearbeitet. Umso überraschter war ich, dass alles noch so klappt, als wäre ich nie weg gewesen. Absaugen, Medikamente, Beatmung, etc… alles noch da und, ohne groß überlegen zu müssen, abrufbar. Und damit wurde mir dann schlagartig bewusst, wie sehr ich diese Art Arbeit vermisst habe und gerne wieder machen würde.
Das bringt mich allerdings in einen Gewissenskonflikt. Einerseits hängt mein Arbeitsherzblut an der Intensivpflege, auf der anderen Seite bin ich auch gerne (stellvertr.) Stationsleitung. Noch dazu, wie oben schon erwähnt, in der Weiterbildung. Schwierig, schwierig…
Only time will tell, what’s coming up next…
Wolle habe LG Optimus Speed? Guggst du!
Die Jungs (und Mädels?) bei mobiFlip.de verlosen in Zusammenarbeit mit Memonic bis zum 01.06.11 ein LG Optimus Speed. Da ich ja durchaus als technikaffin zu bezeichnen bin und wider besseren Wissens immer gerne an Gewinnspielen mitmache, will ich meinem einen Leser (ist glaub ich auch nur der Googlebot
) dieses weiterempfehlen. Natürlich ganz Uneigennützig! (…ich sage einfach nur nicht, daß ich hiermit meine Gewinnchance erhöhe)
Schaut doch mal bei mobiFlip.de rein. –> *klick*
Update:
Ok, das Gewinnspiel ist vorbei, ich hab nicht gewonnen
Aber es sind schon die nächsten Aktionen zumindest angekündigt. Ein Besuch auf mobiflip.de hin und wieder kann also nicht schaden…
The death of a monster
Manchmal immer widert mich die falsche Scheinheiligkeit in diesem Land geradezu an! Osama bin Laden, ein, nein DER Terrorist hat "dem Westen" den Krieg erklärt und hat unzählige Menschen auf dem Gewissen und hierzulande wird angeprangert, daß er "einfach so" erschossen wurde. WTF? Hätte man ihn gefangen und einen langatmigen Prozeß gemacht, würde er warscheinlich einfach nur irgendwo eingelocht, was aus meiner Sicht einem Verrat an das Andenken an die Opfer dieses Monsters Massenmörders gleichkäme.
Wenn ich mir vorstelle, ein Kerl wie der wäre für den Tod meiner Famile verantwortlich und ich könnte seiner habhaft werden, ich würde ihm warscheinlich keine Aussicht auf eine lange Lebenserwartung geben können. Selbstjustiz ftw!
Ich kann gar nicht soviel mit dem Kopf schütteln, wie mich das ankotzt…
Ein guter Kommentar dazu findet sich in der Welt (Danke an @Leibowitz)
Superheroes
Seit meiner Kindheit bin ich eingefleischter Fan von aller Art Superhelden-Comics, besonders aber denen aus der Marvel-Schmiede. Auch wenn ich seit vielen Jahren keines mehr in der Hand gehalten habe, geschweige denn auf einem halbwegs aktuellen Stand der Dinge im Marvel-Universum bin, lese ich immer noch mit der Begeisterung eines kleinen Jungen fast alles über die Superheroes, was mir so über den Bildschirm flackert. Heute bin ich durch Zufall mal wieder auf der Marvel-Database gelandet und ehe ich mich versah, waren zwei Stunden rum, in denen ich mich von Held zu Held geklickt habe… *hach*
Leider kann ich mich nicht erinnern, was mit meiner Comicsammlung aus Kindheitstagen passiert ist. Sehr schade, da waren einige "Schmankerl" dabei. :-/