Nach langem Kampf haben meine Frau und Tochter endlich ihre Kur zugesagt bekommen. Allerdings in der Schweiz. Jawohl, Schweiz!
Ruft man sich jetzt mal die Strecke Dresden – Schweiz (genauer Davos Wolfgang) vor das geistige Auge, bemerkt man recht schnell, daß das nun nicht gerade “nebenan” ist. Als Anfahrt hat die Rentenversicherung (die die Kur bewilligt hat) die Fahrt mit der Bahn vorgesehen. Die Routenberechnung der Bahn hat, als schnellste Verbindung, eine Fahrt von 14 Stunden ausgespuckt. Mit insgesamt 7 (!) Umstiegen. Und das mit zwei kleinen Kindern (denn der Kronprinz fährt ja als Begeleitkind mit). Kurz: No Way!
Also hab ich mir frei genommen und die Rasselbande dorthin gefahren. Die Fahrt selbst, war recht unspektakulär, außer, daß ich 1500km innerhalb 36 Stunden gefahren bin.
Nun gut, das war vor gut drei Wochen. Seit dem bin ich Strohwitwer. Und entgegen aller Vorurteile, habe ich es geschafft, die Wohnung nicht völlig verkommen zu lassen. Ja, sogar die Blumen habe ich regelmäßig gegossen (was einen Teil davon allerdings nicht abgehalten hat, jämmerlich einzugehen. Schwarzer Daumen und so…). Auch die sonstigen Haushaltsaufgaben habe ich einigermaßen gestemmt. Wenn auch nicht in dem Intervall, wie es meine geliebte Frau tun würde…
Samstag fahre ich dann wieder in die Schweiz, wo ich noch ein paar Tage mit meiner Familie verbringen werde, um dann gemeinsam wieder nach Hause zu fahren.
Und ganz ehrlich, ich freue mich so sehr darauf, wieder alle hier zu haben. Der Hund ganz sicherlich auch, mußte er doch in den letzten Wochen als mein geduldiger gezwungener Gesprächspartner herhalten



























