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Neue Wege

Ich war in den letzten Tagen und Wochen unterwegs, um in der näheren Umgebung neue Wege für die Runden mit Familie und Hund zu suchen. Fündig geworden bin ich im Umland des Dresdner Südens. Hier habe ich ein paar sehr schöne, kurze und längere Routen gefunden, die man sehr gut mit der Familie als Nachmittagsspaziergang begehen kann.
Auf diesen “Erkundungstrips” habe ich wieder einmal ein paar Bilder gemacht, die ich mal wieder hier einstellen will.

(Alle Bilder aufgenommen mit dem Samsung Galaxy S3)

Kampfpudel

…nach dem Motto: “Wenn ich groß bin, werde ich mal ganz gefährlich!”

Die Geister, die ich (nicht) rief…

Ein Anruf vom Tierheim. Unser Hund sei abgegeben worden.
Stille…
Ein Blick auf das zu unseren Füßen liegenden Lockentier, bestätigt, nein, der Hund ist hier!

Aber Moment mal… was für ein Hund? Wie sieht der aus? Gibt’s einen Namen?

Und plötzlich stürmen alle Gedanken und Erinnerungen der Vergangenheit auf uns ein. Es ist unsere Husky-Schäferhund-Mix Hündin, die wir schweren Herzens vor nicht ganz drei Jahren (in eigentlich liebevolle Hände) abgeben mussten. Abgeben deshalb, weil sie – unsicher, wie sie nun mal war – mit der zunehmenden Mobilität des damals einjährigen Kronprinzen nicht zurecht kam und deutliche Abwehrreaktionen zeigte. Ein knappes Jahr haben wir für die Entscheidung gebraucht. Ein Jahr, in dem wir alles Menschen- und Tiermögliche versucht und jede Menge Geld ausgegeben haben, um doch noch irgendwie ein gemeinsames Leben mit Kind und Hund zu erreichen.

Doch alle Mühe war leider vergebens. Als wir dann wirklich befürchteten, sie könnte aus Angst/Unsicherheit zubeißen (die Sognale waren deutlich!), war es an der Zeit, trotzdem wir sie liebten, was anderes für sie zu suchen. Denn Kinder gehen nun mal vor!

Über den Tierschutzbund haben wir dann auch ein neues Zuhause für sie gefunden und es sah auch alles ziemlich gut aus. Der Tag des Abschieds war einer der schwärzesten in unserem Leben. Es war, als würden wir eines unserer Kinder weggeben, denn nicht weniger war sie für uns.

Knapp drei Jahre ist das nun her und die Erinnerungen waren verblasst, aber nicht vergessen. Bis das Tierheim anrief, unser Hund wäre abgegeben worden…

Doch was jetzt? Wir können sie nicht wieder nehmen, sind doch jetzt sogar zwei Kinder da. Und ein Hund!
Der Tierschutzbund wird sich der Sache (und dem – ehemaligen – Besitzer!) annehmen und das auch hinbekommen. Uns stellt sich aber die Frage, ob wir hinfahren sollen? Der Drang, sie wiederzusehen, in den Arm zu nehmen, zu streicheln, zu knuddeln ist unbändig. Doch würden wir damit uns wirklich etwas Gutes tun? Und vor allem ihr? Würden wir ihr nicht das Herz noch mehr brechen? Denn sie würde uns mit Sicherheit wiedererkennen, war sie doch über fünf Jahre bei uns gewesen.

Mit Verlaub, aber das ist ein Scheißgefühl im Moment…